Sport für die Psyche – warum Bewegung kurz- und langfristig glücklich macht

Die Tatsache, dass Bewegung glücklich machen soll, hört man hier und da immer wieder. Gerade wenn es einem aber nicht so gut geht, fällt es umso schwerer aufzustehen, rauszugehen und sich zu bewegen. Wer es dennoch schafft sich zu überwinden, profitiert in vielerlei Hinsicht.

Verschiedene Studien haben herausgefunden, dass es durch langfristige körperliche Aktivität zu einer Verminderung von Angststörungen und Depressionen kommt, die mit einer Verbesserung des Selbstwertgefühls und des allgemeinen Wohlbefindens einhergeht. Aber auch akute sportliche Aktivität soll bereits stimmungsaufhellende Effekte mit sich bringen, die zwei bis vier Stunden anhalten, bevor das Stimmungslevel wieder zum Ausgangsstadium zurückkehrt.

Doch welche Vorgänge in unserem Körper gehen dabei vonstatten? Zunächst wird angenommen, dass die durch körperliche Aktivität bedingte Temperaturerhöhung des Körpers zu einem Anstieg der zentralen und peripheren Neuronenaktivität im Gehirn sowie zu einer erhöhten Muskelspannung führt und somit das Stimmungslevel gesteigert wird. Darüber hinaus soll es zu einer Veränderung des Stadiums von Neurotransmittern wie Noradrenalin, Dopamin und Serotonin kommen, das im Gehirn allerdings kaum nachweisbar ist. Zuletzt wird vermutet, dass die Produktion von Endorphinen durch physische Stressoren stimuliert wird und zu einer positiven Stimmungsänderung führt.

Erklärungen der psychologischen Effekte beziehen sich zum einen auf die Tatsache, dass körperliche Aktivität von negativen Gedanken ablenkt, zum anderen darauf, dass Kompetenzüberzeugungen vermittelt werden, die eine Steigerung des subjektiven Wohlbefindens zur Folge haben.

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